Freitag, 25. Dezember 2015

Weihnachtsgrüße

Weihnacht 2015.jpeg



Liebe Leser meines Blogs,

(Im Februar 2016 entdeckt: Die Bilder sind weg. Keine Ahnung, was passiert ist ...)

ja, so würde man es sich zu Weihnachten wünschen.

Die Realität sieht anders aus: 

PC190039.JPG

Dafür werden wir mit Blumen entschädigt:

Gänseblümchen.JPG  Rose.JPG  Löwenmäulchen.JPG

Gänseblümchen, Rosen und restlichen Löwenmäulchen.

Deshalb: ist schon o.k. so, wie es ist.

Wer noch mehr Garteneindrücke sehen will, schaut nach auf Flickr.

Trude und ich wünschen Euch beschauliche und erholsame Feiertage und alles Beste für das Jahr 2016.

Viele Grüße aus Mariendorf

Euer Will

Weihnachtssingen 1. FC Union Berlin

1.FC_Union-09-.jpg

Liebe Leser meines Blogs,

hier eine kleine vorweihnachtliche Begebenheit.

Der 1. FC Union Berlin veranstaltet in seinem Stadion „An der Alten Försterei“ seit 2003 ein Weihnachtssingen. Von Zeit zu Zeit tue ich dort meinen Blutentnahmedienst bei den Spielen der 2. Bundesliga.

In diesem Jahr haben wir von meinem Bruder Freikarten für den 23. 12. bekommen. Das Singen war seit Wochen ausverkauft, 28.000 Menschen kamen zusammen, sie werden als „Der größte Chor der Welt“ bezeichnet.

Die Veranstaltung war schon irgendwie rührend. Es ist beachtlich, wie eng viele Fans mit ihrem Verein verbunden sind, auch in der Weihnachtssingerei. Es gab sehr persönliche Ansprachen von Stadionsprecher Christian Arbeit  So grüßte er die Geburtstagskinder und auch fremde Gäste, z. B. aus Skandinavien, Kanada, Neu Seeland oder eben auch aus Charlottenburg. Der Herr Arbeit begrüßte die Konkurrenz von den „Blau-Weißen“ (Hertha), es erklangen aber - gar nicht weihnachtlich - Buhrufe.

Es wurden Kranke genannt, die nach langem Leiden genesen waren, und es wurde zu einem Benefiz-Spiel für einen Wiener FC, der in Geldsorgen steckt, aufgerufen. Auch wurde betont, dass die „Union“ in ihren Räumen 300 Flüchtlinge beherbergt.

Zwischen den Liedern wurde sogar eine kleine Predigt gehalten, die Weihnachtsgeschichte verlesen und ein Vaterunser gebetet. Alles ernsthaft, niemand spöttelte.

Vor dem öffentlichen Singen spielte ein Blasorchester und es sang ein „richtiger“ Chor. Das klang recht schön. Zwischenzeitlich erklangen immer wieder die Fan-Rufe: „Eisern - Union“. Dabei brüllte die eine Stadionhälfte das „Eisern“ und nach rhythmisch exaktem Abstand die andere Hälfte das „Union“. Das Maskottchen - ein Ritter mit Morgenstern, eisern eben - wies dabei in die entsprechende Richtung. Mir schien, wenn der Ritter meinte, das reicht, dann klatschte er in die Hände, und tatsächlich, die Schallwellen erstarben.

Dann gingen die Scheinwerfer aus, und nur tausende Kerzen waren sichtbar, auch ein fast voller Mond. Das sah schon beeindruckend aus. Es wurden die bekanntesten Lieder gesungen. Dazu gab es Glühwein, Bier, Bratwürste. Aber es kam, zumindest bei mir, nicht die richtige Weihnachtsstimmung auf, wenn ich auch stimmkräftig mitsang - wie die meisten in meiner Umgebung. Von einem achtundzwanzigtausendstimmigen Chor war nicht viel mitzubekommen, denn auf der Bühne in der Mitte des Rasens (der vorsorglich mit weißen Platten abgedeckt war - so hatte man ein bisschen die Illusion von Schnee) sang ein Schülerchor. Diese jungen Stimmen klangen nicht schlecht, doch durch die Verstärker hörte man eigentlich nur die und die nächsten Nachbarn.

Ich muss schon sagen, auch wenn ich nun nicht christlich aktiv bin - Weihnachtslieder klingen eben doch am besten in der Kirche.

Wenn Ihr mögt, könnt Ihr ein paar Bilder und zwei Videos auf Flickr betrachten.

Soviel nochmals viele Grüße aus Berlin und weiterhin fröhliche Weihnachten.

Euer Will

Dienstag, 1. Dezember 2015

Titel Elyyrs_Blut_b.jpeg

Ihr Lieben,

mal wieder eine Meldung aus Berlin, nach längerer Pause. Dafür allerdings kommen jetzt mehrere kurz hintereinander.

Mit dieser hier will ich mal Reklame machen für das neue Buch von Fabienne Gschwind, ein obskurer Science-Fiction.
Es gibt ihn als eBook bei Kindle für 2,99 € oder als Print-on-demand-Buch, ebenfalls bei Amazon, 333 Seiten für 13,70 €.

Ich halte Fabienne für eine geniale Erzählerin und hatte die Ehre, bei der Umwandlung der stark schweizerdeutschen Urfassung ins Hochdeutsche mitzuwirken.

Fabienne hatte 2010 ihre Trilogie Scadenweld herausgebracht und Anfang diesen Jahres zwei Beiträge zu Zombie City Stories zugesteuert.

Klar, man muss diese Genres schon mögen, um bei diesen Geschichten in Wallung zu geraten. Wer aber einen Faible dafür hat, bei der geht nicht schlafen, bevor er durch ist.

Und wer den Faible dafür nicht hat, der kennt vielleicht die eine oder den anderen und kann die Bücher weiterempfehlen. Auch verschenken ist nicht verboten. Weihnachten steht vor der Tür - und manche mögen's vielleicht lieber spinnig als beschaulich.

Viele Grüße

Euer Will