Montag, 17. Oktober 2016

"Um Haaresbreite" von Alfred Morys




Noch bis 31. Oktober 2016:
Alfred Morys' Um Haaresbreite zum Subskriptionspreis für 11,67 € für 534 Seiten.
Ab 1. November regulär 17,80 €.

"Um Haaresbreite" ist die Autobiografie des pensionierten Realschullehrers Alfred Morys, den die Kriegs- und Nachkriegswirren von Beuthen in Oberschlesien nach Bad Homburg im Taunus verschlagen haben.

Dies ist ein Buch, das das Motto des Wiebers Verlags, dem Verlag für Geschichte und Geschichten, in doppelter Hinsicht in sich trägt. Es beschreibt geschichtliche Ereignisse, die mehrfach nur um Haaresbreite überlebt wurden, in Form einer Lebensgeschichte.

Ein Buch für jeden, der sich für konkrete Schicksale aus der jüngeren Vergangenheit interessiert.

Näheres unter http://www.wiebersverlag.de/epages/80028486.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/80028486/Products/P0007.

Wie komme ich nun dazu, Werbung für dieses Buch zu betreiben?

Nun, zu Alfred Morys gibt es persönliche Beziehungen in mehrfacher Hinsicht.

Er war mein Lehrer in besagter Realschule in Bad Homburg. Einer von den Lehrern, die bei den Schülern geschätzt waren. Er und seine Frau, ebenfalls Lehrerin dort, waren in meiner Jugend wichtige Menschen, die mir wesentliche Impulse für meine weitere Lebensgestaltung gaben.

Später wurde Alfred Morys mein Schwiegervater.

Auch nach der Scheidung von seiner Tochter blieb über die vielen Jahre hinweg durch meinen Sohn Kalle Max ein Minimum an Kontakt bestehen.

Als enormen Vertrauensbeweis erachte ich die Tatsache, dass Alfred Morys seine Biografie, die aus drei zusammengefassten Abschnitten besteht, in die Hände des Wiebers Verlags gelegt hat. Dabei hat Kalle das Werk in die endgültige Form gebracht, seine Lebensgefährtin Christiane Weimann hat das Cover gestaltet und mir kam die Aufgabe zu, das Layout auszufeilen.

Diese Aufgabe, das muss ich sagen, hat meinen eigenen Horizont ein Stück erweitert, auch wieder in mehrfacher Hinsicht. Ich lernte eine Menge über Beuthen, Oberschlesien und die politischen Verhältnisse in der Vorkriegszeit.

Die Brutalität dieses irrsinnigen zweiten Weltkriegs wurde mir aus dieser ganz persönlichen Schilderung heraus nochmals hautnah bewusst.

Und letztlich ergaben sich für mich selbst einige Aspekte der damaligen Beziehung zu meinen Schwiegereltern, die mir bisher nicht bewusst waren.

Eine zusätzliche Auswirkung hat das ganze Abenteuer der Veröffentlichung. Ich werde in Kürze die Frankfurter Buchmesse besuchen und an einem Abend, wenn ich denn nun schon mal in Hessen bin, Alfred Morys besuchen. Auf dieses Treffen bin ich höchst gespannt.

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